Wirtschaftsdialog in Brandenburg an der Havel

Vorfahrt für Brandenburgs Wirtschaft

Mittelstandspolitik, Bildung, Infrastruktur, Bürokratieabbau - diese Themen standen im Mittelpunkt des Wirtschaftsdialogs der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg am 28. Februar 2014 in Brandenburg an der Havel. Die Veranstaltung war Teil der landesweiten Diskussion des im letzten Jahr von den Christdemokraten vorgestellten Themenpapiers „Starke Wirtschaft. Starker Mittelstand. Starkes Brandenburg.“ Eingeladen hatte der Sprecher der Sektion Brandenburg des Wirtschaftsrats der CDU, Dierk Lause, und der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dierk Homeyer, sowie der mittelstandspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Frank Bommert, nutzten die Gelegenheit, den mehr als 20 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, darunter u.a. die Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel, Dr. Dietlind Tiemann, ihre Ideen für eine bessere Wirtschaftspolitik in Brandenburg vorzustellen. 

Eindringlich warb Homeyer für eine stärkere Berücksichtigung der Interessen des Mittelstands. Es könne nicht sein, so der CDU-Politiker, dass Brandenburg eine der niedrigsten Investitionsquoten Deutschlands habe und gleichzeitig die bürokratischen Hürden immer größer würden. „Wir brauchen endlich klare Weichenstellungen für mehr wirtschaftliches Wachstum und eine konsequente Prüfung aller Gesetze und Vorlagen auf ihre Mittelstandsverträglichkeit“, forderte Homeyer.

Gleichzeitig müsse auch im Bereich der Infrastruktur ein Umdenken erfolgen, sagte Bommert. Seit Jahren würden hier die Mittel gekürzt und auf Verschleiß gefahren. Das räche sich bereits heute. „Die Verkehrswege sind die Lebensadern unseres Landes. Sie müssen erhalten werden“, so der CDU-Politiker auch mit Blick auf die Verbindungen nach Berlin und zum neuen Hauptstadtflughafen. "Wo Wertschöpfung betrieben wird, muss auch gefördert werden."

Beide sprachen sich für eine stärkere Praxisorientierung der Bildungsabschlüsse in Brandenburg aus. Es könne nicht sein, dass immer mehr junge Menschen Probleme beim Wechsel von der Schule in den Beruf bekämen. „Wir brauchen wieder mehr Leistungsorientierung und klarere Strukturen in unseren Schulen“, sagten die CDU-Politiker mit Blick auf eine dringend notwendige Stärkung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 

Verfolgen Sie die Diskussion des Wirtschaftspapiers direkt unter: www.starkesbrandenburg.de

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