Hoffen im Löwenberger Land

Anfrage zu Radwegen an der B 96 beantwortet

Mit einer kleinen Anfrage hat sich Frank Bommert (CDU) am 17. April dieses Jahres an die Landesregierung in Potsdam gewandt. Der Landtagsabgeordnete bat um Informationen zum Stand von Radwegeprojekten entlang der B 96 im Norden Oberhavels. Die Antwort liegt nun vor.

Hinsichtlich dreier Abschnitte der Gemeinde Löwenberger Land, die sich im Stadium der Planfeststellung befinden, wird demnach im Infrastrukturministerium in Potsdam nunmehr an der Genehmigung gearbeitet. " Es sind konkrete Mitarbeiter benannt worden, die sich um die einzelnen Abschnitte kümmern", bestätigte gestern auch Löwenbergs Bürgermeister Bernd-Christian Schneck. Noch vor wenigen Wochen hat es geheißen, dass das Planfeststellungsverfahren für die Autobahn 14 sämtliche Kapazitäten im Ministerium binde.

Auf die Frage des Landtagsabgeordneten, wie viele Planungsmittel für den Radwegeneubau an Bundesstraßen im Haushalt 2012 zur Verfügung stehen und wie viele davon für Radwegeprojekte an der B 96 Nord eingesetzt werden, lautete die Antwort: "Für den Radwegeneubau an Bundesstraßen stehen für das Haushaltsjahr 2012 rund eine Million Euro Planungsmittel zur Verfügung. Davon werden rund 50 000 Euro für Radwegeprojekte an der B 96 Nord eingesetzt.

Wir begrüßen jede Entwicklung, die dazu angetan ist, das an der B 96 nunmehr schnellstmöglich Radwege gebaut werden", sagte Michael Grüber. Teschendorfs Bürgermeister machte aber auch keinen Hehl daraus, dass die Teschendorfer zu drastischen Protestmaßnahmen bereit sind, wenn das Vorhaben weiter unnötig in die Länge gezogen wird. So hätten in der Vergangenheit viele Teschendorfer die Möglichkeit in Betracht gezogen, zeitweilig den Autoverkehr auf der B 96 lahm zu legen oder dafür zu sorgen, dass er zeitweilig ins Stocken gerät.

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