PRESSEMITTEILUNG

Wer ärgert sich noch???

Frau Gerit Große(Linke) ärgert sich über die kleine Anfrage von Frau Dr. Saskia Ludwig(CDU) im Landtag Brandenburg, sie ärgert sich gleichzeitig über die Hohen Neuendorfer Stadtverordneten, die für die Umbenennung des Thälmannplatzes in Müllheimplatz, in Hohen Neuendorf votiert haben. Wahrscheinlich ärgert Sie sich auch über Ergebnisse der letzten Umfrage des RBB,   in der die Linke massiv in der Wählergunst verloren hat und die CDU dazu gewinnen konnte, vielleicht  ärgert Sie dann auch, das sich in der selben Umfrage Dreiviertel der Brandenburger gegen ehemalige IMs in politischen Ämtern ausgesprochen haben.

 

Aber fragt Sie sich auch wer sich noch so ärgert?

Da wären wahrscheinlich die Abgeordneten in Hohen Neuendorf die jetzt der Kritik von Frau Große unterworfen sind.

Ganz sicher ärgern sich die Lehrer und Schüler der freien Schulen oder der Hochschulen  in Brandenburg dehnen die Mittel auch mit der Stimme von Frau Große gekürzt werden?

Oder die vielen Unternehmer, die Handwerkskammern, die Industrie- und Handelskammern, Unternehmerverbände und der Hotel und Gaststättenverband Brandenburgs, die Ärgern sich sicherlich auch über das von Rot/Rot verabschiedete Gesetz zur kommunalen Daseinsvorsorge.

Vielleicht ärgert sich auch der Landrat Oberhavels Karl-Heinz Schrödter über Frau Großes Äußerungen, als Sie Ihn in die rechte Ecke stellen wollten nur weil er beim Asylbewerber- Leistungsgesetz nach Bundesvorschrift verfährt.

Wie mögen  sich 1953 viele Chemnitzer geärgert haben als die SED die Stadt von Chemnitz in Karl Marx Stadt umbenannt hat?

Die Liste könnte der sich“ Ärgernden“ konnte jetzt ganz sicher noch lange fortgeführt werden.

Deshalb ein Wunsch an Frau Große für 2012 , sich  dem verantwortungsvollem Amt der  Vizepräsidentin des Landtages Brandenburg mehr zu widmen und es mit der entsprechenden Neutralität und dem Respekt gegenüber allen gewählten Abgeordneten in den Städten, Gemeinden, der Kreistage und des Landtages in Brandenburg auszuüben.

Denn dann müssen sich 2012 nicht so viele Menschen ärgern.

 

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