Allgemeiner Mindestlohn für Arbeitnehmer tritt in Kraft

Frank Bommert: Folgen des Mindestlohns auf Brandenburger Unternehmen noch in diesem Jahr prüfen

Am 1. Januar 2015 ist in Deutschland der flächendeckende Mindestlohn in Kraft getreten. Frank Bommert, Sprecher für Mittelstand und Handwerk der CDU-Landtagsfraktion, sagt dazu: „Viele brandenburgische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren von der Einführung des allgemeinen...

verbindlichen Mindestlohnes. Die Bundesregierung trägt damit dazu bei, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein angemessenes Mindesteinkommen erhalten." "Gleichzeitig müssen wir unsere Unternehmen und deren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg im Blick behalten. Die brandenburgische Wirtschaft ist stark von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt. Da das allgemeine Lohnniveau in Ostdeutschland niedriger liegt betrifft ein einheitlicher Mindestlohn hier eine größere Zahl an Beschäftigten und kann für unsere Betriebe tiefgreifende Folgen haben. Es ist notwendig, dass hier frühzeitig untersucht wird, welche Auswirkungen der Mindestlohn auf das Lohngefüge und die Beschäftigung in unserem Bundesland hat. Daher sollte eine erste Prüfung der Auswirkungen des Gesetzes auf die brandenburgische Wirtschaft bereits Ende 2015 stattfinden. Dabei muss auch berücksichtigt werden, welcher bürokratische Aufwand für die Unternehmen entsteht und wie dieser verringert werden kann. Gerade im Hinblick auf die zu erwartende schwierige konjunkturelle Lage muss schnell festgestellt werden, welche Folgen die Einführung des Mindestlohns hat.“

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