„Der Einzelhandel muss die Möglichkeit bekommen, von der Vorweihnachtszeit zu profitieren. Die anstehende Eindämmungsverordnung wäre ein guter Anlass, im Sinne der Eindämmung des Infektionsgeschehens eine Entzerrung des Vorweihnachtsgeschäfts zu ermöglichen. Die jüngst auf der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin beschlossene Verlängerung und Ergänzung der begrenzten Personenzahl in Geschäften macht es aus zwei Gründen sinnvoll, punktuell auch Sonntagsöffnungen (ab 13 Uhr) ohne Weihnachtsmärkte zu erlauben: Zunächst würde das Einkaufsgeschehen an den Adventswochenenden merklich entzerrt werden und gerade das ist wichtig, um Schlangen vor den Geschäften zu vermeiden. Außerdem bekommen die Händler die Möglichkeit, mit ihren guten Hygienekonzepten ein wenig ihre schweren Umsatzverluste aus diesem Jahr auszugleichen. Darüber hinaus plant Berlin genau eine solche Regelung und wir wollen doch wirklich nicht, dass zahlreiche Brandenburgerinnen und Brandenburger an diesen Tagen dann in die Hauptstadt pendeln. Es wird auch künftig wichtig sein, dass wir unseren Einzelhandel unterstützen. Ich bin da ganz beim Bundeswirtschaftsminister: „Einkaufen ist eine patriotische Aufgabe.

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