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10.11.2016, 09:07 Uhr

Frank Bommert: Ladenöffnung wichtiger Faktor für Attraktivität der Innenstädte

 

Als guten Kompromiss hat der mittelstandspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Frank Bommert, die vorliegende Neufassung des Ladenöffnungsgesetzes bezeichnet. "Mit dieser Gesetzesänderung wird für alle Beteiligten eine Rechtsklarheit geschaffen“, sagte der CDU-Politiker und verwies darauf, dass es wichtig sei, dass den unterschiedlichen Interessen der Beschäftigten, des lokalen Einzelhandels sowie der Gäste in Brandenburg nun besser entsprochen werde.

 

"Natürlich müssen der Arbeitnehmerschutz und die Entlohnung angemessen berücksichtigt werden, damit es zu keinen Nachteilen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt. Und zwar in keiner Branche“, sagte Bommert mit Blick auf die Kritik an Sonntagsöffnungszeiten im Einzelhandel während Kinos, Theater oder Weihnachtsmärkte an diesen Tagen auch geöffnet hätten. „Wir dürfen hier nicht mit zweierlei Maß messen.“

 

Deshalb sei aus seiner Sicht die vorgeschlagene Regelung von maximal sechs verkaufsoffenen Sonntagen pro Geschäft pro Jahr bei gleichzeitiger Flexibilisierung ein guter Ausgleich. "Die Ladenöffnung ist ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität und den Besucherzuspruch. Wie wollen wir denn Menschen sonst wieder für die Innenstädte begeistern, wenn sie selbst beim Straßenfest an einem Sonntag nur die nächste Tankstelle als einzige Einkaufsmöglichkeit haben?“, fragte Bommert, der selbst Unternehmer ist. 

 

Dies gelte gerade für diejenigen, die außerhalb der Stadtmitte ein Ladengeschäft haben. "Gerade stadtteilbezogene Feste und Veranstaltungen müssen durch eine Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte begleitet werden. Nur so machen wir unsere Innenstädte attraktiver und lebendiger“, sagte der CDU-Mittelstandsexperte.

 

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