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29.04.2016, 13:12 Uhr

Gründungs- und Nachfolgestrategie in Brandenburg

Frank Bommert: Brandenburg darf den Zug in die Zukunft nicht verpassen

Frank Bommert, Sprecher für Handwerk und Mittelstand der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, hatte die Landesregierung aufgefordert, endlich ein ganzheitliches Konzept für Unternehmensgründungen und -nachfolgen vorzulegen. Es könne nicht sein, dass Brandenburg laut deutschlandweitem Ranking der Bundesarbeitsagentur auf einem abgeschlagenen 12. Platz lande, so der Mittelstandsexperte bei der Plenardebatte zum CDU-Antrag für eine Gründungs- und Nachfolgestrategie in Brandenburg. "Der demografische Wandel trifft gerade so ein Flächenland wie Brandenburg in besonderem Maße. Bereits heute werden in vielen Branchen Nachwuchskräfte händeringend gesucht“, sagte Bommert, der selbst seit 1990 einen Metallbaubetrieb führt.

 

Das Land brauche deshalb eine zukunftsorientierte Strategie, um Neugründungen zu befördern und bestehende Unternehmen zu sichern. Zu diesem Konzept müssten der Ausbau der Beratung- und Finanzierungsangebote, bessere Finanzierungsbedingungen für innovative Start-Ups, innovative Lösungen zur Unterstützung des Gründungspotenzials von Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie Bürokratieabbau gehören. "Mit politischen Sonntagsreden ist hier nichts getan. Es wäre dringend notwendig, anzupacken. Aber die Koalitionsfraktionen SPD und LINKE haben unseren Antrag angelehnt“, kritisierte Bommert. Mit dieser Haltung und den viel zu geringen Aktivitäten der Landesregierung in diesem Bereich wird Brandenburg den Zug in die Zukunft verpassen."

 

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